Aktueller Pfad: Die RAK | Für Anwälte & Kanzleien | Wahlen zur 7. Satzungsversammlung

Wahlen zur 7. Satzungsversammlung:
Die Kandidaten stellen sich vor!


RA Dr. Stephan Cymutta

RA Dr. Stephan Cymutta, Mannheim

Anwältinnen und Anwälte üben einen freien Beruf aus. Wir sind Organe der Rechtspflege und dürfen uns zum Teil selbst verwalten. Europa und einzelne Interessengruppen zerren an der Anwaltschaft. Wir sollten unsere Belange selbst in die Hand nehmen, statt reglementiert zu werden. Ich möchte unsere Zukunft mitgestalten! Wie sieht die Zukunft der Rechtsberatung aus? Sind weitere Fachanwaltschaften sinnvoll? Wie soll die Zusammenarbeit mit anderen Berufen aussehen? Welche Tätigkeiten gehören zum Anwaltsberuf?

Ich bin seit Ende 2005 als Rechtsanwalt zugelassen und Fachanwalt für Verwaltungsrecht. Meine Schwerpunkte liegen in den Bereichen Bauen/Planen/Umwelt. Als Verwaltungsrechtler bin ich es gewohnt, vor allem Interessengeflechte aufzulösen und Ausgleiche für unterschiedliche Interessen zu finden. Ich möchte unsere anwaltlichen Interessen und Belange der Anwaltschaft zur Fortentwicklung unseres Berufs und eines zeitgemäßen Berufsrechts vertreten.

Lassen Sie uns gestalten statt von Anderen verwaltet zu werden!


RA Klaus Hornung

RA Klaus Hornung, Mannheim

  • Geboren 1977 in Weinheim, Studium und Referendariat in Heidelberg
  • Zulassung als Rechtsanwalt 2006; Fachanwalt für Gewerblichen Rechtsschutz seit 2011
  • Regionalbeauftragter des FORUM Junge Anwaltschaft in Heidelberg (2011-2016) und Mannheim (2012-2017)
  • Vorstandsmitglied im Mannheimer Anwaltsverein seit 2013 und in der Rechtsanwaltskammer Karlsruhe seit 2018
  • Mitglied der Satzungsversammlung seit 2015

Seit meiner Zulassung interessiere und engagiere ich mich nicht nur für die eigene Kanzlei, sondern für die Institution „Anwaltschaft“ insgesamt. Im Fokus stehen für mich dabei – was angesichts meines Alters naheliegt – die Belange der jungen Kolleginnen und Kollegen. Wie gelingt diesen, sei es in Anstellung oder selbständig, der Einstieg in den Beruf? Wie finden sie ein angemessenes Auskommen? Wie können sie unser berufliches Ethos verinnerlichen?

In der Satzungsversammlung durfte ich mich schon in den letzten vier Jahren engagieren. Gerade hier ist auffällig, dass leider kaum ein Mitglied aus den jüngeren Jahrgängen entsandt wird, obwohl diese einen überproportionalen Teil der Berufsträger ausmachen. Daher bitte ich für weitere vier Jahre um Ihre Stimme. Vielen Dank!


RAin Dr. Renate Pollwein

RAin Dr. Renate Pollwein, Neckargemünd

  • verheiratet
  • Rechtsanwältin, Diplom-Biologin
  • Studium in Konstanz, Heidelberg und Darmstadt;
  • Mitglied der Rechtsanwaltskammer Karlsruhe;
  • 2006 Gründung der eigenen zivilrechtlich ausgerichteten Kanzlei in Neckargemünd;
  • Mitglied in der ARGE Mietrecht und Immobilien des DAV;
  • Mitglied in der ARGE Baurecht des DAV;
  • Unentgeltliche Rechtsberatung des Anwaltsvereins Heidelberg am Amtsgericht Heidelberg;
  • Vorstandsmitglied des Sängerbundes 1852 Dilsberg e.V.

Der Anwaltsberuf befindet sich im Wandel. Und diesen möchte ich gerne mitgestalten.

Ich bin Einzelanwältin und bin es gerne. Ich möchte unser aller Anliegen in der Satzungsversammlung vertreten und neue Impulse setzen. Eine hohe Qualität der juristischen Ausbildung und unserer anwaltlichen Arbeit ist mir sehr wichtig. Ich möchte mich dafür einsetzen, dass Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte, die sich regelmäßig und ernsthaft fortbilden, ob mit oder ohne Fachanwaltstitel, vergleichbare Anerkennung finden.


Dr. Holger-C. Rohne

RA Dr. Holger-C. Rohne, Heidelberg

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

seit einigen Jahren darf ich im Vorstand des Anwaltsvereins Heidelberg bereits Ihre Interessen vertreten und stehe im DAV einer Taskforce vor, in der u. a. durch Stellungnahmen zu Gesetzesvorhaben anwaltliche Sichtweisen im Gesetzgebungsverfahren platziert werden.

Es ist in gleicher Weise wichtig, das Berufsrecht mitzugestalten: Nicht nur der Rechtsmarkt, sondern auch das Berufsrecht und unser Arbeitsalltag digitalisieren sich. BeA und DSGVO sind zwei markante Beispiele. In Kanzleien aller Größen herrscht aber auch Unsicherheit bzgl. der Vereinbarkeit mancher digitaler Arbeitsmöglichkeiten mit berufs- und datenschutzrechtlichen Vorgaben: Was muss, was kann? Was geht und vor allem: Was geht nicht? Cloud oder doch lieber lokal speichern? Ist MS 365 eine Option oder eine Datenfalle? Wir wollen unsere anwaltliche Arbeit machen und wünschen uns hierfür rechtliche Sicherheit, ohne dem Stand der Technik hinterherhinken zu müssen. Hier sind berufsrechtliche Sicherheiten zu schaffen. Ich freue mich, als Ihr Vertreter in der Satzungsversammlung hierzu einen Beitrag leisten zu dürfen.


RA Hartmut Stegmaier

RA Hartmut Stegmaier, Karlsruhe

Als Fachanwalt für Verwaltungsrecht bin ich in der Sozietät Caemmerer Lenz, Karlsruhe, Erfurt und Basel seit 1995 tätig. Dort bin ich als Partner verantwortlich für den Bereich des öffentlichen Rechts und des Vergaberechts. Ich bin 54 Jahre alt, verheiratet und habe drei Kinder.

Die Möglichkeit zur Ausübung eines freien Berufs stellt ein hohes Rechtsgut dar. Die Sicherstellung solcher rechtlicher Rahmenbedingungen, die es ermöglichen, den Beruf des Rechtsanwalts als unabhängiger Berater und Vertreter in allen Rechtsangelegenheiten wahrnehmen zu können, bilden für mich die Motivation, erneut als Mitglied der Satzungsversammlung zu kandidieren. Dieser gehöre ich seit dem Jahr 2007 an. Dort habe ich mich bislang im Ausschuss 3, welcher sich vornehmlich mit Fragen der Geld- und Vermögensinteressen der Anwaltschaft befasst, eingebracht.

Es ist mir ein Anliegen, das anwaltliche Berufsrecht so weiterzuentwickeln, dass das Ansehen des Rechtsanwalts in der Gesellschaft und die wirtschaftliche Unabhängigkeit einer jeden anwaltlichen Tätigkeit gewahrt bleibt. Nur so wird es möglich sein, den Beruf des Rechtsanwalts attraktiv zu halten und insbesondere die Vorteile anwaltlicher Beratung für jedermann anschaulich zu machen.

Gerne würde ich mich in diesem Sinne für eine freie, wettbewerbsfähige und zukunftsorientierte Fortschreibung des Berufsrechts einsetzen.