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Wahlbezirk (LG-Bezirk) Mannheim


RAin Christina Huenlein

RAin Christina Huenlein, Mannheim

Seit 30 Jahren Rechtsanwältin in der Kanzlei Gerlach Hünlein Rechtsanwaltsgesellschaft in Mannheim, Fachanwältin für Arbeitsrecht.

Von 2004 bis 2009 Mitglied des Vorprüfungsausschusses „Arbeitsrecht“, seit 2009 Mitglied des Vorstands der RAK Karlsruhe, dort Mitglied des Beschwerdeausschusses Mannheim und seit 2018 dessen Vorsitzende, ferner Mitglied des Fachanwaltsausschusses und seit 2017 auch des Abwicklerausschusses.

Ich halte es für notwendig, dass wir Rechtsanwälte uns für unseren Berufsstand engagieren und an der rechtspolitischen Diskussion beteiligen. Die Unabhängigkeit unseres Berufsstandes muss erhalten bleiben und gestärkt werden. Gleichzeitig müssen wir mit der Zeit gehen und dürfen uns sinnvollen Neuerungen nicht verschließen, sondern müssen versuchen, die sich daraus ergebenden Chancen unter Wahrung der Interessen unserer Mandanten zu nutzen, ohne dabei die Grenzen des Berufsrechts, das den Entwicklungen anzupassen ist, zu überschreiten. Die Gebührenanpassung halte ich für dringend notwendig, ebenso die Aufrechterhaltung des Fremdbesitzverbots. Ich bin bereit, mich weiterhin aktiv im Vorstand einzubringen.

Über ein mit Ihrer Stimme ausgesprochenes Vertrauen würde ich mich freuen.

 


RAin Silke Morsch

RAin Silke Morsch, Schwetzingen

Seit 2002 bin ich Rechtsanwältin, seit 2007 Fachanwältin für Familienrecht und zudem Fachanwältin für Arbeitsrecht und ab 2012 zertifizierte Mediatorin. Im Jahr 2014 habe ich meinen Kanzleisitz von Heidelberg nach Schwetzingen verlegt und bin seither selbständige Sozia in der eigenen Kanzlei Medert & Morsch und ab 2008 zudem als Lehrbeauftragte tätig, derzeit an der SRH Heidelberg.

Angesichts der Vielseitigkeit der Anwaltschaft, der fortschreitenden Digitalisierung, Legal Tech sowie des zunehmenden Fachkräftemangels sind zahlreiche, vor allem auch neue Herausforderungen zu bewältigen.

Durch meine Betätigungsfelder habe ich erfahren, wie wichtig der ständige Austausch zwischen den Kollegen in all ihrer Vielfalt und mit ihren unterschiedlichen Anliegen ist. Meine Erfahrungen möchte ich gerne auch in der RAK einbringen, um die zahlreichen Anforderungen, die sich der Anwaltschaft stellen, gut in Einklang zu bringen.

 


RA Alexander R. Reinhold

RA Alexander R. Reinhold, Mannheim

FA ArbR und MedR, Jg. 1969, verheiratet, eine Tochter, RA in Mannheim seit 2000.

Zu Beginn meiner anwaltlichen Tätigkeit dachte ich wenig über unsere Kammer nach. Für einen jungen Rechtsanwalt gab es „Wichtigeres“. Zwar wurde ich von ihr zugelassen, allerdings mussten Beiträge entrichtet werden und als freiheitsliebender Rheinländer unterliegt man nur ungern einer Aufsicht.

Der Blick schärfte sich. Die Kammer kontrolliert nicht nur, sie sorgt dafür, dass wir das Privileg des freien Berufs genießen können, frei von staatlicher Berufsaufsicht sind.

Unser Beruf lässt sich nicht allein auf die freie Marktwirtschaft reduzieren, er dient ebenso dem Gemeinwohl. Allerdings bedroht uns auch die freie Marktwirtschaft, bei allen Chancen ebenso das Zusammenwachsen Europas, die Harmonisierung des Rechts. Die jüngste Entscheidung des BGH zu Legal Tech sollte uns hellhörig machen und es ist fraglich, ob in Europa unsere Gebührenordnung Bestand haben wird. Fällt sie, leidet die Qualität der Rechtsberatung, sie verkommt zum Dumping.

Die Kammer muss also gestärkt in die Zukunft schreiten und die Interessen ihrer Mitglieder selbstbewusst vertreten. Hierbei möchte ich mitarbeiten!


RA Hüseyin Salan

RA Hüseyin Salan, Mannheim

Ich bin 47 Jahre alt, besitze nur die deutsche Staatsangehörigkeit und habe meine Tätigkeit im Jahre 2000 als Einzelanwalt in Mannheim begonnen. Geboren bin ich in der Türkei und begann mit 4 Jahren mein Leben in Deutschland in der Nähe von Koblenz. Mein Jurastudium brachte mich wieder an einen schönen Ort, nämlich nach Konstanz. Ersten Kontakt mit Mannheim hatte ich während meiner Verwaltungsstation am VGH. In Mannheim blieb ich auch während meines Magisterstudiums an der Universität Speyer. Endgültig für Mannheim habe ich mich aber erst entschieden, als ich meine spätere Frau hier kennenlernte, mit der ich zusammen 2 Töchter habe.

Das neue Wahlverfahren, soll die demokratische Legitimation unserer Selbstverwaltung verbessern. Durch mein Engagement würde ich gerne an einer Verbesserung dieser Situation mitarbeiten und die Akzeptanz unserer Kammer durch mehr Transparenz, aber auch Erweiterung der Serviceangebote erhöhen. Hierbei ist mein Augenmerk besonders der großen Gruppe der Einzelanwälte gerichtet. Die Arbeits- und Einkommensbedingungen der Einzelanwälte können sicher verbessert werden.