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Zugang zum beA

beA-Zugangskarte und PIN

Der Zugang zu Ihrem persönlichen beA setzt voraus, dass Sie neben einem Chipkarten-Lesegerät bereits über eine beA-Karte verfügen. Mit der Herstellung der beA-Karten hat die BRAK die Bundesnotarkammer (BNotK) beauftragt. beA-Karten können Sie daher ausschließlich HIER bei der BNotK bestellen. Unter diesem Link erhalten Sie auch weitere Informationen zur beA-Karte, zu den Anforderungen an ein geeignetes Chipkarten-Lesegerät sowie zu der Kartenzusatzfunktion  „qualifizierte elektronische Signatur“.

Im Verlauf des Bestellvorgangs benötigen Sie Ihre SAFE-ID, d. h. die Adresse Ihres persönlichen beA. Diese persönliche SAFE-ID hat die BRAK allen am 06.06.2016 in der Bundesrepublik zugelassenen Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten (ausgenommen Syndikusrechtsanwälten) schriftlich mitgeteilt. Sollte Ihnen dieses Schreiben nicht (mehr) vorliegen oder haben Sie erst nach diesem Zeitpunkt  Ihre Zulassung zur Rechtsanwaltschaft als niedergelassener Rechtsanwalt beantragt oder die Kammer gewechselt,  so senden Sie uns eine Mail (info@rak-karlsruhe.de); wir übermitteln Ihnen Ihre Safe-ID sodann gleichfalls per Mail.

Vor der Bestellung Ihrer beA-Karte prüfen Sie bitte unbedingt Ihre bei uns hinterlegten Adressdaten, da diese die Grundlage für die beA-Kommunikation bilden. Ihre Daten sind jederzeit im Bundesweiten Amtlichen Anwaltsverzeichnis einsehbar. Sollten Änderungen erforderlich sein, dann unterrichten Sie bitte die Kammergeschäftsstelle (info@rak-karlsruhe.de), da nur diese etwa erforderliche Berichtigungen vornehmen kann.

Sobald Sie der Bundesnotarkammer den Empfang Ihrer persönlichen beA-Karte bestätigt haben, erhalten Sie mit einem gesonderten Schreiben Ihre PIN.

Registrierung an Ihrem beA

Das beA ist als Browser-Anwendung konzipiert und via Internet erreichbar; des Einsatzes einer speziellen Kanzleisoftware bedarf es hierfür nicht. Allerdings haben die Anbieter von Kanzleisoftware angekündigt, baldmöglichst einen direkten Zugang zum beA  über ihre Software bereitzustellen.

Zur beA-Website, über welche jeder Rechtsanwalt Zugang zu seinem persönlichen beA hat, gelangen Sie HIER.  

Achtung: Bevor Sie  den Registrierungsprozess auf der beA-Website beginnen, verbinden Sie bitte zunächst Ihr Chipkarten-Lesegerät mit Ihrem Computer und installieren Sie die von dessen Hersteller möglicherweise mitgelieferte Software. Danach müssen Sie als nächsten Schritt zwingend eine Client Security-Software installieren. Einen Link zum Download dieser Software finden Sie auf der unteren Hälfte der beA-Website; bitte wählen Sie hier das Betriebssystem Ihres Computers aus und klicken Sie dessen Namen an.

Nach Installation der Client Security gelangen Sie über den Hilfe-Button rechts oben auf der beA-Website (alternativ: F1-Taste) zu einer detaillierten Anleitung für den eigentlichen Registrierungsprozess.

Wichtig: Verwenden Sie für Ihre Registrierung nicht den orangefarbenen Button „Anmelden“, sondern die darunter befindliche Option „Registrierung für Benutzer mit eigenem Postfach“. Der orangefarbene Button „Anmelden“ dient ausschließlich Ihrem (künftigen) Zugang zu Ihrem Postfach nach zuvor durchgeführter Erstregistrierung.

Eine detaillierte Anwenderhilfe zu den möglichen Einstellungen zur Individualisierung Ihres beA und insbesondere zur Arbeit mit diesem finden Sie HIER.

Wichtig: Das beA arbeitet mit pop up-Fenstern. Sollten Sie pop up-Fenster in den Einstellungen Ihres Browser blockiert haben, müssen Sie dort eine Ausnahme für die Website https://www.bea-brak.de eintragen (z.B. bei Firefox unter „Einstellungen/Inhalt“).

Für Fragen zum beA oder für Störungsfälle hat das mit der Entwicklung und dem Betrieb des beA beauftragte Unternehmen ATOS einen Servicedesk eingerichtet, der unter servicedesk@atos.net oder telefonisch unter der Rufnummer 030-520009444 erreichbar ist.

Beginn der Nutzungspflicht

Gemäß § 21 Abs. 1 S. 2 RAVPV stellt die BRAK das beA für jeden Rechtsanwalt empfangsbereit zur Verfügung. Seit Inbetriebnahme der Postfächer am 28.11.2016 kann über diese der Mailversand und –empfang erfolgen. Allerdings besteht bis zum Ablauf des 31.12.2017 noch keine Nutzungspflicht. § 31 RAVPV sieht vielmehr folgende Regelung vor:

„Bis zum 31.12.2017 muss der Postfachinhaber Zustellungen und den Zugang von Mitteilungen über das besondere elektronische Anwaltspostfach nur dann zur Kenntnis nehmen und gegen sich gelten lassen, wenn er zuvor seine Bereitschaft zu deren Empfang über das besondere elektronische Anwaltspostfach erklärt hatte. Die Erklärung kann nicht beschränkt werden. Die Erstanmeldung am Postfach und der Versand nicht berufsbezogener Mitteilungen gelten nicht als Erklärung der Empfangsbereitschaft.“

Es steht damit in Ihrer freien Entscheidung, ob Sie bereits vor dem 01.01.2018 am elektronischen Rechtsverkehr unter Verwendung Ihres beA teilnehmen wollen. Ihre Bereitschaft, Mitteilungen über das beA entgegenzunehmen, kann schlüssig dadurch zum Ausdruck gebracht werden, dass Sie selbst rechtsverbindliche Mitteilungen über Ihr beA versenden. Alternativ können Sie auch Ihre SAFE-ID, also Ihre Postfachadresse, auf Ihrem Kanzleibriefbogen oder auf Ihrer Homepage bekannt geben. Bitte beachten Sie aber, dass Ihre Bereitschaft zur Entgegennahme rechtsverbindlicher Nachrichten über Ihr beA nicht auf einzelne Absender oder gar einzelne laufende Gerichtsverfahren beschränkt werden kann.

beA und automatisiertes Mahnverfahren

Selbstverständlich können Sie Ihr beA auch zur Teilnahme am Automatisierten Mahnverfahren verwenden. Es kann ebenso wie EGVP-Postfächer am elektronischen Datenaustausch (EDA) teilnehmen.

Falls Sie an diesem Verfahren bereits über ein EGVP-Postfach teilnehmen, beachten Sie bitte, dass Sie Nachrichten des Gerichts auf demjenigen elektronischen Weg erhalten, auf dem Sie auch den Antrag gestellt haben. Mit anderen Worten: Solange Sie Mahnverfahren über das EGVP einleiten, erhalten Sie Nachrichten des Gerichts auch über Ihr EGVP-Postfach.

Der EGVP-Classik-Client (EGVP-Installer) wird bis zum 01.01.2018 zum Download bereitstehen; der Anwendersupport für EGVP endet allerdings bereits mit Ablauf des Jahres 2016.

Weitere Informationen der BRAK zur Verwendung des beA im Automatisierten Mahnverfahren und zur Umstellung von EGVP auf beA finden Sie hier und hier.

Informationen zur Teilnahme am Automatisierten Mahnverfahren, zu den teilnehmenden Gerichten und zum online-Mahnantrag finden Sie hier. Direkt zum online-Mahnantrag gelangen Sie hier.